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Idee und Entstehung der Offenen Pforten in Niedersachsen

Die Idee der Offenen Pforten entstand in Großbritannien. Dort werden seit 1927 mit einer gemeinnützigen Zielsetzung an bestimmten Tagen private Gärten für Besucher geöffnet. Im Rahmen der Aktion „Garden Open Today“ werden dort jährlich ungefähr 4.000 Gärten angeboten.

Nach diesem Vorbild entstand 1991 als erste Aktion in Deutschland „Die Offene Pforte in und um Hannover“. Ohne zentrale Steuerung sind seitdem viele solche regionalen offenen Pforten entstanden, allein in Niedersachsen etwa 35 Veranstaltungsreihen.

Als "Offene Pforte", "Offene Gartentür" oder "Tage des offenen Gartens" kombinieren die Initiativen ihre Veranstaltung zum Teil mit kleinen kulturellen Angeboten, wie Lesungen oder privat organisierten Pflanzenmärkten oder -tauschbörsen.

Die Offenen Pforten sind überwiegend dem Gemeinwohl dienende, ehrenamtliche Initiativen, die sowohl bei den Gartenbesitzern als auch bei den Besuchern großen Anklang finden. Sie sind eine (zumeist kostenlose) ungewöhnliche Mög­lichkeit, den ganzen Reichtum und die bunte Vielfalt der Gartenkultur zu erleben. Dabei geht es nicht in erster Linie um gartenkünstlerische Angebote der Spitzenklasse, sondern im Prinzip kann sich jeder Gartenbesitzer beteiligen, der Freude am eigenen Garten hat und gern darüber mit anderen kommuniziert.